Arnold Schönberg

Zwölftontechnik und Spätwerk

Arnold Schönberg Portrait

Arnold Schönberg (1874–1951) ist einer der revolutionärsten Komponisten der Musikgeschichte. Mit der Entwicklung der Zwölftontechnik schuf er eine „Methode der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen", die die Musik des 20. Jahrhunderts nachhaltig prägte.

„Meine Werke sind Zwölfton-Kompositionen, nicht Zwölfton-Kompositionen." — Arnold Schönberg an Rudolf Kolisch, 1932

Verfügbare Analysen

Späte Werke

Die religiösen Spätwerke Schönbergs – Kol Nidre op. 39, Psalm 130 „De profundis" op. 50b, Dreimal Tausend Jahre op. 50a – zeigen einen Komponisten, der die Zwölftontechnik mit tief empfundener Religiosität verbindet.

Schönberg und Britten: Streichquartette im Vergleich

Ein Vergleich von Schönbergs drittem Streichquartett op. 30 und dem Streichtrio op. 45 mit Benjamin Brittens letztem Quartett op. 94. Zwei Generationen, zwei Musiksprachen – und doch überraschende Verbindungen.

Schönbergs Streichquartette

Die vier Streichquartette Schönbergs markieren Wendepunkte seiner stilistischen Entwicklung:

  • Nr. 1 d-Moll op. 7 (1905) – Spätromantische Einsätzigkeit
  • Nr. 2 fis-Moll op. 10 (1908) – Aufbruch in die Atonalität
  • Nr. 3 op. 30 (1927) – Erste reife Zwölftonkomposition
  • Nr. 4 op. 37 (1936) – Meisterwerk der amerikanischen Jahre

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