Franz Liszt (1811–1886) war nicht nur der berühmteste Klaviervirtuose seiner Zeit, sondern auch ein bedeutender Komponist und Erneuerer der Orchestermusik. Mit seinen dreizehn Sinfonischen Dichtungen schuf er eine neue Gattung, die Programmmusik und sinfonische Form verbindet.
Verfügbare Analyse
Les Préludes
Die bekannteste der Sinfonischen Dichtungen Liszts, entstanden 1848–1854. Das Werk basiert auf einem Gedicht von Alphonse de Lamartine und schildert das Leben als eine Folge von „Präludien" zum Tod. Die Analyse untersucht die thematische Transformation – Liszts wichtigste kompositorische Neuerung.
Liszts Bedeutung
Liszts Einfluss auf die nachfolgende Musik ist kaum zu überschätzen. Die thematische Transformation wurde von Wagner, Strauss und bis ins 20. Jahrhundert hinein aufgegriffen. Seine harmonischen Experimente wiesen bereits in Richtung Atonalität.
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